Der BFFS tritt ein für eine Fair-Stetigung, Fair-Einheitlichung und Fair-Einfachung …

7. Januar 2023

… unserer Sozialversicherungsverhältnisse, damit wir wirklich „sozial-fair-sichert“ sind.

Fair-Stetigung: Wir könnten gar nicht überleben, wenn wir nicht immer „dran“ blieben und trotz Beschäftigungslücken durchgehend unserem Beruf nachgingen. Also sollte unsere Sozialversicherungspflicht verstetigt und möglichst durchgehend gelten. Dann wären auch jene „Schattenzeiten“ versichert, in denen wir für unsere Projekte Verpflichtungen nachkommen, die von unseren Arbeitgeber*innen zwar erwartet, aber nicht registriert und nicht berücksichtigt werden.

Fair-Einheitlichung: Die je nach Fall wechselnde, unterschiedliche Handhabung der Sozialversicherungszweige wie z. B. bei der Unständigkeit ist kaum sachdienlich, verständlich oder durchführbar und führt zu vielen Fehlern zu unserem wirtschaftlichen und sozialen Nachteil. Die Verstetigung unserer Sozialversicherungspflicht sollte in allen Versicherungszweigen einheitlich vollzogen werden.

Fair-Einfachung: Die Angleichung vieler Regelungen zwischen den einzelnen Versicherungszweigen würde schon vieles erleichtern. Aber auch die Administration muss verbessert werden. Die korrekte Erfassung der Sozialversicherungsbeiträge z. B. liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Krankenkassen. Mit dieser Aufgabe sind sie – zumindest was uns betrifft – heillos überfordert. Statt zu kontrollieren, ob wir den tatsächlichen Arbeitsverhältnissen entsprechend korrekt versichert werden, statt überzahlte Beiträge auszurechnen und uns zu erstatten, lassen sie vieles durchgehen. Wir leben im digitalen Zeitalter. Die Krankenkassen müssten sich untereinander mehr digital vernetzen, gemeinsam vieles vereinfachen, um ihrem gesetzlichen Auftrag der Beitragserfassung gerecht zu werden. Das Gleiche gilt auch für die anderen Sozialversicherungsträger: der Agentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung.